Philippe Karl

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Philippe Karl
Französischer Reitmeister

Schwerpunkt: Klassische Dressur

„Reiten wird dann wirklich zur Kunst, wenn sich Pferdekenntnis und Sensibilität verbinden, um in der Hand des Reiters zur Légèreté zu führen.“

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Philippe Karl, Meister der Reitkunst und Verfechter der „Légèreté“ (frz. für „Leichtigkeit“), ist ein weltweit gefragter Ausbilder.

Als Bereiter an der nationalen Reitschule Ecole Nationale d´Equitation in Saumur wurde Philippe Karl 1985 Mitglied des renommierten Cadre Noir. 13 Jahre lang nahm er an Galavorstellungen der reiterlichen Eliteinstitution in Frankreich und ganz Europa teil.

Anschließend verließ der Reitmeister den Cadre Noir und widmete sich seinen Schülern in der ganzen Welt. Bis heute gibt er Lehrgänge und Kurse in Frankreich, Deutschland, Italien, der Schweiz und den USA.

Im Jahr 2004 gründete Philippe Karl das Konzept der „Schule der Légèreté“, um qualifizierten Reitlehrern die Grundlagen seiner Reitphilosophie von der Pike auf beizubringen.

„Wenn sie in Légèreté gearbeitet werden, können alle Pferde, auch die gewöhnlichsten, zur Versammlung kommen.“

Das Grundprinzip der Ecole de Légèreté besteht im absoluten Respekt gegenüber dem Pferd. Der Einsatz von Kraft oder Zwangmitteln ist vollkommen ausgeschlossen. Ziel der Ecole de Légèretè ist ein vielseitig ausgebildetes Pferd, das jederzeit leicht an den Hilfen steht. Ein vertrauensvoller Dialog zwischen Reiter und Pferd ist hierfür oberste Voraussetzung.

„Eine intelligente Hand übertrifft alle erdenklichen Zwangsmittel.“

Angelehnt ist das Konzept an die Lehren von Reitmeistern wie Xenophon, Fiaschi, La Broue, Pluvinel, La Guérinière, Dupaty de Clam, Hünersdorf, Freiherr von Sind, Baucher, Raabe, L’Hotte, Faverot de Kerbrech, Beudant und Oliveira.

Mehr zu Philippe Karl findest du auf seiner Homepage.

pferdia Videotipps

Spezifische Gymnastizierung zum Geraderichten

Anja Beran

Jedes Pferd hat eine natürliche Schiefe, die es im Laufe der klassischen Ausbildung auszugleichen gilt, um das Pferd geraderichten und in die Balance führen zu können. Anja Beran berücksichtigt die Anatomie ihrer Pferde, um das Training optimal aufbauen zu können.

Dauer: 09:47 Minuten

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Die Arbeit am langen Zügel Teil 3: Seitengänge, Versammlung & Spanischer Schritt

Saskia Gunzer

Analog zur Ausbildung unter dem Reiter spielen auch bei der Arbeit am langen Zügel die Seitengänge eine entscheidende Rolle für die Gymnastizierung. Saskia Gunzer zeigt, wie sie am langen Zügel die verschiedenen Seitengänge, Piaffe, Passage und den Spanischen Schritt erarbeitet.

Dauer: 25:46 Minuten

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Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

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Die Bedeutung der Piaffe Teil 1: Einleitung & erste Schritte

Richard Hinrichs

Die Piaffe ist kein Selbstzweck, sondern ein wichtiges Element zur Schulung und Gymnastizierung des Pferdes. Richard Hinrichs erarbeitet das erste Verständnis dieser Lektion gern an der Hand vom Boden aus. Dabei lernt das Pferd, die feine Körpersprache des Ausbilders zu lesen. Danach wird das Erlernte unter dem Reiter umgesetzt.

Dauer: 12:17 Minuten

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Die Arbeit am langen Zügel Teil 2: Zügelhaltung & Erste Schritte

Saskia Gunzer

Die Arbeit am langen Zügel ist eine faszinierende Möglichkeit, sein Pferd ohne Reitergewicht in allen Lektionen zu schulen. Mit dem notwendigen handwerklichen Geschick ist es kein Problem sich an diese Aufgabe heranzuwagen. Gelingen das erste Antreten und die ersten Wendungen, ist der Weg zu den Schlagenlinien durch die Bahn nicht mehr weit.

Dauer: 26:09 Minuten

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Videos von Philippe Karl

Theorie-Vortrag 2: Die Rolle der Vorhand

Philippe Karl

Ist es wirklich die Hinterhand, die – entsprechend der offiziellen Lehre – als „Motor“ des Pferdes seinen Bewegungsablauf bestimmt? Spielt nicht vielmehr die Vorhand die ausschlaggebende Rolle, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Ausbildung des Pferdes? Diese grundlegenden Fragen analysiert der französische Reitmeister Philippe Karl, unterstützt von der Biologin Dr. Tamina Pinent, in diesem verfilmten Theorievortrag.

Dauer: 50:45 Minuten

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Schule der Légèreté Teil 15: Seitengänge erarbeiten und verfeinern

Philippe Karl

Sie fördern die Koordination, die Beweglichkeit, die Rückentätigkeit und den Muskelaufbau – Seitengänge sollten Bestandteil einer jeden Pferdeausbildung sein. Philippe Karl zeigt seinen Schülern nicht nur, wofür welcher Seitengang gut ist, sondern auch mit welcher Hilfengebung sie die verschiedenen Lektionen korrekt ausführen.

Dauer: 41:59 Minuten

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Schule der Légèreté Teil 14: Die Grundlagen der Galopparbeit

Philippe Karl

In der Galoppbewegung geht es noch einmal ganz anders zu und auch hier muss der Reiter die korrekte Dehnungshaltung immer wieder neu erarbeiten. Worauf es dabei ankommt, wie Übergänge fließend funktionieren und warum Schlaufzügel nie eine Lösung sind, erklärt Philippe Karl in diesem Video.

Dauer: 10:44 Minuten

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Schule der Légèreté Teil 13: Trabarbeit

Philippe Karl

Jetzt wird getrabt! Philippe Karl lässt seine Schüler in diesem Video die erlernte Hilfengebung in die nächst schnellere Gangart übertragen. Ziel ist es, die Kopf-Hals-Position des Pferdes jeder Zeit verändern zu können, ohne, dass es sich verspannt oder Widerstände zeigt.

Dauer: 19:50 Minuten

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Schule der Légèreté Teil 12: Schrittarbeit mit korrekter Dehnungshaltung

Philippe Karl

In diesem Video heißt es „ab in den Sattel“, um die am Boden erlernten Abkau- und Biegeübungen in die Schrittarbeit zu integrieren. Philippe Karl erklärt anhand ganz unterschiedlicher Pferde, mit welcher Hilfengebung und welchen Übungen ein guter Schritt sowie die korrekte Dehnungshaltung erreicht werden.

Dauer: 23:37 Minuten

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Schule der Légèreté Teil 11: Abkau- und Biegeübungen am Boden

Philippe Karl

Wie bringt man das Pferd zum Kauen? In welchem Winkel müssen Kopf und Hals gebogen werden? Wie setzt man die Zügel ein, wie hält man die Hände und in welcher Position steht man zum Pferd? Auf all diese Fragen hat Philippe Karl in diesem Video eine Antwort. 

Dauer: 10:20 Minuten

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High Noon Teil 9: Arbeit auf Kandare & das Verfeinern der Lektionen

Philippe Karl

In diesem Video demonstriert der französische Reitmeister Philippe Karl die Fortschritte des Hannoveraners High Noon auf Kandare. Die Abkau- und Biegeübungen sind dabei weiterhin unerlässlich im Training. Philippe Karl verfeinert die schweren Lektionen und beginnt unter anderem mit Einerwechseln.

Dauer: 13:23 Minuten

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High Noon Teil 8: Dehnungshaltung & Aufrichtung in den Lektionen

Philippe Karl

Philippe Karl arbeitet mit High Noon in dieser Trainingseinheit auf Trense. Durch kontrolliertes Springen an der Longe und immer neues Abfragen und Überprüfen des Gehorsams und der Losgelassenheit auch während des Reitens fördert er die Gelassenheit von High Noon in den Lektionen.

Dauer: 18:53 Minuten

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High Noon Teil 7: Mehr Ausdruck & Gelassenheit in schweren Lektionen

Philippe Karl

Der Hannoveraner High Noon hat unter Philippe Karl seit den letzten Filmaufnahmen deutliche Fortschritte gemacht. Sowohl im Schulschritt, als auch in den Seitengängen, der Piaffe und vor allem in den fliegenden Galoppwechseln zeichnen ihn eine konstantere Haltung, mehr Ausdruck aber auch mehr Gelassenheit aus.

Dauer: 17:42 Minuten

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High Noon Teil 6: Schulschritt, fliegende Wechsel & Vorbereitung auf Piaffe und Passage

Philippe Karl

Im Schulschritt und in den Seitengängen spiegelt sich die Entwicklung wider, die High Noon seit seiner Zeit bei Philippe Karl durchschritten hat. Der französische Reitmeister beginnt mit ersten Ansätzen von Piaffe und Passage und demonstriert geeignete Vorbereitungsübungen. Bei den fliegenden Wechseln muss er noch mal einen Schritt zurückgehen.

Dauer: 21:25 Minuten

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High Noon Teil 5: Erste Versammlung und der korrekte Einsatz von Kandare & Sporen

Philippe Karl

Bei High Noon sind deutliche Fortschritte zu erkennen. Philippe Karl beginnt den Wallach auf Kandare zu reiten und demonstriert erste Ansätze der Versammlung. Nicht nur die Dehnungshaltung und die Seitengänge haben sich verbessert, es gelingen auch erste fliegende Galoppwechsel.

Dauer: 16:35 Minuten

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High Noon Teil 4: Seitengänge & Vorbereitung auf fliegende Galoppwechsel

Philippe Karl

Philippe Karl setzt mit High Noon die Arbeit an der korrekten Dehnung fort und verbessert mit Seitengängen seine Biegsamkeit und die Mobilität der Vor- und Hinterhand. Der Reitmeister weiß für jede Lektion eine effiziente Herangehensweise und demonstriert seine Arbeit an den Traversalen und die Vorbereitung auf den fliegenden Galoppwechsel.

Dauer: 25:20 Minuten

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High Noon Teil 3: Eine korrekte Dehnungshaltung erarbeiten

Philippe Karl

Der Hannoveraner High Noon wurde lange falsch geritten. Nur sehr zögerlich gewinnt er Vertrauen zur Reiterhand. Philippe Karl erreicht das durch Abkau- und Biegeübung vom Boden und vom Sattel aus. Die korrekte Dehnungshaltung in allen Gangarten ist in dieser Phase der Ausbildung oberstes Ziel.

Dauer: 33:54 Minuten

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High Noon Teil 2: Vorbereitende Hand- und Longenarbeit

Philippe Karl

Die Arbeit vom Boden aus ist für Philippe Karl ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Dazu gehören sowohl das abwechslungsreiche Longieren als auch vorbereitende Übungen an der Hand. Auf diese Weise stärkt er das Vertrauen seines Pferdes, verbessert die Disziplin und legt wichtige Grundlagen für die Arbeit unter dem Sattel.

Dauer: 16:07 Minuten

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High Noon Teil 1: Longenarbeit & Korrektur der Anlehnung

Philippe Karl

In dieser Videoreihe wird die Ausbildung des 5-jährigen Hannoveraner Wallachs High Noon durch den französischen Reitmeister Philippe Karl begleitet. Durch die systematische Arbeit an der Longe lernt das junge Pferd, Vertrauen zu fassen und dem Ausbilder zuzuhören. Vom Sattel aus besteht die wichtigste Aufgabe zunächst darin, dass High Noon lernt, sich im Genick zu öffnen und ehrlich zu dehnen.

Dauer: 19:36 Minuten

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Theorievortrag: Versammlung – Wunsch & Wirklichkeit

Philippe Karl

Der französische Reitmeister Philippe Karl nimmt in diesem verfilmten Theorie-Vortag eines der zentralen Elemente der Ausbildung unter die Lupe: die Versammlung. Ausgehend von der offiziellen Lehre über Versammlung, analysiert er den genauen Bewegungsablauf des Pferdes und zeigt in anschaulichen Bildern weitverbreitete Irrtümer und Trugschlüsse auf.

Dauer: 69:20 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 10: Piaffe und Passage

Philippe Karl

Der Wille des Pferdes vorwärts zu gehen, kombiniert mit einer guten Hankenbeugung ist die Basis einer guten Piaffe. Philipp Karl nutzt verschiedene Möglichkeiten um mit seinen Pferden die Piaffe zu erarbeiten und sie ins perfekte Gleichgewicht zu bringen. Eine gute Passage kann wirklich jedes Pferd lernen, wenn man den Spanischen Schritt mit dem Trab gefühlvoll zusammenführt, das ist eine Erfahrung die der renommierte Ausbilders immer wieder gemacht hat.

Dauer: 21:17 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 9: Spanischer Schritt

Philippe Karl

Der Spanische Schritt ist für Philippe Karl ein unverzichtbares Mittel in der klassischen Ausbildung. Er gymnastiziert das Pferd und in Kombination mit der Trabarbeit kann, nach der Erfahrung des französischen Reitmeisters, wirklich jedes Pferd damit eine korrekte Passage erlernen.

Dauer: 09:24 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 8: Springen an der Longe und unter dem Reiter

Philippe Karl

Springen, dem Vermögen des Pferdes angepasst, ist an der Hand und unter dem Sattel eine hervorragende Möglichkeit das Pferd zu gymnastizieren und zu dehnen. Für Philippe Karl gehört es ganz selbstverständlich zu Ausbildung eines jeden Pferdes.

Dauer: 09:02 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 7: Gymnastizierung durch kombinierte Seitengänge

Philippe Karl

Nichts gymnastiziert das Pferd besser als Seitengänge. Man kann Schulterherein, Travers, Renvers und Konter-Schulterherein in fließenden Übergängen miteinander kombinieren. Daraus ergibt sich eine hervorragende Möglichkeit mit der Balance des Pferdes zu spielen. Das Pferd wird beweglicher und geschmeidiger und es lernt auf die reiterlichen Hilfen prompt zu reagieren.

Dauer: 10:44 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 6: Reiten auf Kandare

Philippe Karl

Nach der Gewöhnung vom Boden aus nutzt Philippe Karl später vom Sattel aus die verschiedenen Effekte des Trensen- und des Kandarengebisses. Dazu reitet er in der sogenannten Fillis-Führung, denn damit kann der Ausbilder mit beiden Zügeln differenziert einwirken.

Dauer: 09:16 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 5: Vom richtigen Angaloppieren, über fliegende Wechsel zur Pirouette

Philippe Karl

Vom theoretischen Verständnis bis zur Praxis erklärt Philippe Karl genau, wie das Pferd das Angaloppieren sicher erlernt. Dazu nutzt er verschiedene Hufschlagfiguren und Seitengänge. Bei den ersten fliegenden Wechseln lässt der französische Ausbilder das Pferd interessanterweise vom Handgalopp in den Außengalopp springen. Vorraussetzung für die Pirouettenarbeit, ist schon eine sehr hohe Versammlungsfähigkeit des Pferdes.

Dauer: 21:19 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 4: Basisarbeit unter dem Sattel

Philippe Karl

Die Abkau- und Biegeübungen werden von Philippe Karl vom Boden aus in die Arbeit unter dem Sattel übertragen. Danach erarbeitet er einfache Übergänge zwischen Schritt und Trab. Korrekt gerittene Seitengänge sind schließlich der Schlüssel zu richtiger Gymnastizierung des Pferdes.

Dauer: 18:39 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 3: Vorbereitende Arbeit vom Boden aus

Philippe Karl

Das Maul des Pferdes ist heilig. Die Einwirkung der Reiterhand sollte dem Pferd bereits vom Boden aus verständlich gemacht werden, um möglichst schonend und sanft durchgeführt werden zu können.

Dauer: 11:44 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 2: Longieren als wichtiger Teil der Ausbildung

Philippe Karl

Das Longieren ist für Philippe Karl nicht nur eine Art sein Pferd aufzuwärmen und zu lösen, es ist vielmehr eine gute Möglichkeit es an die Hilfen zu gewöhnen und zu gymnastizieren. Hilfszügel und starres „in-der-Runde-gehen“ lehnt er ab.

Dauer: 07:28 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 1: Theoretischen Grundlagen

Philippe Karl

Wer die Philosophie von Philippe Karl und seiner Schule der Légèreté verstehen will, sollte sich zunächst theoretisch mit den wichtigen Kriterien beschäftigen. Grundlage seiner Lehre ist Harmonie und Balance zwischen Reiter und Pferd. Auf dem Weg der Ausbildung spielt die richtige Einwirkung des Reiters eine entscheidende Rolle.

Dauer: 10:59 Minuten

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