Gelassenheitstraining für Turnierpferde Teil 1: Wie Pferde lernen



pferdia

Dauer: 16:53 Minuten

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Wehende Fahnen, Zuschauer mit Regenschirmen, laute Musik und Trubel auf den Reitturnieren – natürlicherweise reagieren Pferde in solchen Situationen mit ihrem Fluchtreflex, der fest im Verhaltensmuster der Herdentiere verankert ist und in der freien Wildbahn das Überleben gesichert hat.

Heutzutage sollen Reitpferde all diesen Herausforderungen mit Gelassenheit und Selbstbewußtsein begegnen. Um das zu können, müssen sie aber Verständnis für die Situationen entwickeln und lernen, nicht mit Flucht zu reagieren.

Damit der Reiter sein Pferd entsprechend erziehen kann, muss er zunächst wissen, wie Pferde lernen. Es gibt drei Arten des Lernens bei Pferden: Erstens durch Gewöhnung, zweitens durch die sogenannte operante Konditionierung und drittens durch Assoziation.

Der Ausbilder hat dabei zwei Möglichkeiten den Erfolg seiner Arbeit zu festigen und zwar entweder durch positive Verstärkung, also durch Belohnung für ein gewünschtes Verhalten oder durch die negative Verstärkung, das Wegnehmen von etwas, z.B. von Druck. Wichtig ist auf jeden Fall konsequentes Handeln.

Durch das Erarbeiten verschiedener Basisübungen, wie z.B. Rückwärts- und Seitwärtsweichen sowie Stillstehen, werden die Grundlagen für kontrollierbare Bewegungen und gelassene Reaktionen des Pferdes gelegt.

Themen: Lernverhalten, positive und negative Verstärkung, Gelassenheitstraining, Bodenarbeit, Horsemanship

 

Hier kommst du zu Teil 2: Gelassenheitstraining für Turnierpferde Teil 2: Gewöhnung an Objekte am Boden & Lärm

Diese Lehrinhalte findest du auch auf der DVD

Dressursport - ganzheitlich zum Erfolg

im DVD & Bücher Shop

Warwick McLean

Der Australier verbindet seine langjährige Erfahrung im Bereich Pferdeverhalten und -erziehung mit dem Dressurreiten und der Pferdeausbildung bis auf Grand Prix-Niveau. Gemeinsam mit seiner Frau führt er einen Ausbildungsstall in der Nähe von Düsseldorf und trainiert unter anderem die Pferde von Jessica von Bredow-Werndl.

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pferdia Videotipps

Dehnungshaltung: Die Biomechanik des "Vorwärts-abwärts"

Reinhart Koblitz

Das Reiten in korrekter Dehnungshaltung ist für die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter von zentraler Bedeutung. Jeder Reiter sollte deshalb die biomechanischen Zusammenhänge des korrekten ‚Vorwärts-abwärts“ kennen und dieses Wissen mit in den Sattel nehmen.

Dauer: 11:10 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

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Die gelungene Parade Teil 2: Übergänge in der Praxis

Reinhart Koblitz

Korrektes Reiten geschieht „von hinten nach vorne“, wie man so schön sagt. Reinhart Koblitz zeigt in diesem Video, was genau das in der Praxis und vor allem für das Reiten von halben und ganzen Paraden bedeutet.

Dauer: 19:09 Minuten

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Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

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