Zurück zur Basis: Wenn Losgelassenheit & Durchlässigkeit in schweren Lektionen verloren gehen



Dauer: 24:40 Minuten

http://storage.pferdiathek.tv/video/image/big/211114-3_ultimado_biig.jpg 2016-04-05T00:00:00+02:00

Beherrscht ein Pferd Lektionen wie die Piaffe oder den fliegenden Galoppwechsel, heißt das nicht automatisch, dass es sie auch korrekt an den Hilfen stehend, über den Rücken schwingend und mit aktiver Hinterhand ausführt. Der 10-jährige PRE-Hengst Ultimado hat die Lektionen bei seinem Vorbesitzer wie Kunststücke gelernt - fast immer auf Kandare geritten und teilweise in automatisierter Abfolge.

David de Wispelaere demonstriert in diesem Video wie er den Hengst zurück an die Basisübungen heranführt, um seiner Triebigkeit und Verspannung entgegen zu wirken. Anstatt ihn mit Sporen oder vermehrtem Beineinsatz vorwärts zu treiben, nimmt er die Schenkel immer wieder weg vom Pferd und bewegt die Gerte, damit der Hengst lernt, diese Kombination als Signal zum "Wachwerden" zu deuten.

Durch viel Biegung und mit Hilfe der Dehnungshaltung motiviert er Ultimado dazu, die Anlehnung zu seiner Hand zu suchen. Aufgrund des früheren, ständigen Trainings auf Kandare hat sich der PRE-Hengst angewöhnt, sich eher hinter dem Gebiss zu halten. Bei Lektionen wie der Piaffe oder den fliegenden Wechseln ist es besonders wichtig, dass Ultimado nicht hektisch wird, sondern die Ruhe behält und die Aufgaben nicht von alleine ohne die dazugehörige Hilfe ausführt.

Themen: Dressur, lösende Arbeit, feine Hilfengebung, korrekte Basisarbeit, schwere Lektionen, Piaffe, fliegende Galoppwechsel

David de Wispelaere

Der bekannte Dressurreiter und Buchautor war international bis Grand Prix erfolgreich und arbeitete mit anerkannten Größen der Klassischen Reitlehre zusammen. Seine Erfahrungen gibt David de Wispelaere weltweit an seine Schüler weiter.

> mehr

pferdia Videotipps

Dehnungshaltung: Die Biomechanik des "Vorwärts-abwärts"

Reinhart Koblitz

Das Reiten in korrekter Dehnungshaltung ist für die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter von zentraler Bedeutung. Jeder Reiter sollte deshalb die biomechanischen Zusammenhänge des korrekten ‚Vorwärts-abwärts“ kennen und dieses Wissen mit in den Sattel nehmen.

Dauer: 11:10 Minuten

Hier geht es zum Video

Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

Hier geht es zum Video

Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

Hier geht es zum Video

Die gelungene Parade Teil 2: Übergänge in der Praxis

Reinhart Koblitz

Korrektes Reiten geschieht „von hinten nach vorne“, wie man so schön sagt. Reinhart Koblitz zeigt in diesem Video, was genau das in der Praxis und vor allem für das Reiten von halben und ganzen Paraden bedeutet.

Dauer: 19:09 Minuten

Hier geht es zum Video