Zügelhilfen besser verstehen und einsetzen durch das Halsringreiten



pferdia

Dauer: 18:15 Minuten

http://storage.pferdiathek.tv/video/image/big/200850-5_marlie_biig.jpg 2016-07-05T00:00:00+02:00

Bei der Arbeit mit dem Halsring geht es darum, das Pferd durch Druck an der Schulter weichen zu lassen. Wolfgang Marlie zeigt in diesem Video welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt, den Halsring einzusetzen und wie er dazu beitragen kann, die Zügelhilfen besser zu verstehen und umzusetzen.

Am Boden kann das Pferd mit dem Halsring longiert werden. Es hat den Vorteil, dass man es am Kopf nicht einschränkt und verhindert, dass es über die Schulter ausbricht. Mit den im Video "Grundlagen der Hilfengebung: Vertrauen bilden und Signale vom Boden aus lehren" erklärten Hilfen und akustischen Signalen kann das Pferd auch mit dem Halsring zum Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwärtsgehen veranlasst werden.

Unter dem Reiter ist deutlich zu erkennen, dass Rahmenerweiterung und -verkleinerung bei richtigem Treiben auch zügellos möglich sind: Das Pferd tritt zum Beispiel beim Rückwärtsrichten unter den Schwerpunkt, wölbt den Rücken und richtet sich von alleine auf. Für den Reiter ist das Halsringreiten eine gute Möglichkeit, um zu fühlen und zu erkennen, dass die Zügelhilfen lediglich zum Lenken und Verfeinern gedacht sind und nicht um das Pferd durch eine rückwärtswirkende Hand in eine bestimmte Form zu ziehen.

Themen: Hilfenverständnis, Hilfengebung, Bodenarbeit, reiten mit Halsring

Diese Lehrinhalte findest du auch auf der DVD

Pferde, wie von Zauberhand bewegt

im DVD & Bücher Shop

Wolfgang Marlie

Seit mehr als 50 Jahren führt er die Reiterpension Marlie in Scharbeutz an der Ostsee. Dort eröffnen sein Team und er ihren Gästen neue Wege zu einer vertrauensvollen Verständigung mit Pferden. Sein Handwerk lernte Wolfgang Marlie unter anderem bei Größen der Reitkunst wie Egon von Neindorff.

> mehr

pferdia Videotipps

Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

Hier geht es zum Video

Das Korrekturpferd Flamingo Teil 1

Anja Beran

In dieser Videoreihe wird die besondere Entwicklung des Westfalen-Wallachs Flamingo über einen Zeitraum von vier Jahren dokumentiert. Dieser erste Teil zeigt den 8-jährigen Wallach kurz nachdem er nach einer längeren Weidepause zu Anja Beran und ihrem Team kam.

Dauer: 11:59 Minuten

Hier geht es zum Video

Ausbildung an der Hand Teil 1: Basisübungen

Karin Hess-Müller

Durch die Arbeit an der Hand können viele Lektionen mühelos und stressfrei unabhängig von Alter und Ausbildungsstand des Pferdes vorbereitet und erlernt werden. Das schafft Abwechslung, motiviert und vertieft die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

Dauer: 20:30 Minuten

Hier geht es zum Video

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

Hier geht es zum Video