Mit Schwung an die Sache – mehr Ausdruck ist der Lohn!



pferdia

Dauer: 19:41 Minuten

http://storage.pferdiathek.tv/video/image/big/211117-8_schwung_biig.jpg 2016-09-03T00:00:00+02:00

Uta Gräf hat sich als Ausbilderin unter anderem einen Namen gemacht, weil auch durchschnittlich veranlagte Pferde bei ihr mit viel Schwung und Ausdruck gehen. Mit drei unterschiedlichen Pferden zeigt sie in diesem Video, wie die Qualität von Trab und Galopp auch in den Lektionen durch individuelles und systematisches Vorgehen verbessert werden kann.

Der 8-jährige Deliano ist ein schwungvoller Wallach, der immer gut von hinten nach vorne an die Hand und durch den Körper durchschwingt. Sie zeigt zunächst im Trab, wie der Reiter durch lockeren Sitz und weiches „Zur-Hand-Hinreiten“ das schwungvoll gehende Pferd in seinem Durchschwingen unterstützt. Deliano helfen vor allem das Reiten in Stellung und Biegung sowie Seitengänge um noch mehr Ausdruck in seine Bewegungen zu bringen. 

Der 10-jährige Helios ist ein gutes Beispiel für ein eher durchschnittlich veranlagtes Pferd, das durch systematisches Training an Eleganz und Ausdruck gewonnen hat. Bei ihm helfen vor allem Tempounterschiede, abwechselndes Versammeln und Zulegen, bei der Schwungentfaltung. Seitengänge unterstützen seine Gymnastizierung und Trab-Schritt-Übergänge runden das Programm ab und bewirken, dass der Wallach mehr zu federn beginnt und vermehrt auf der Hinterhand Last aufnimmt.

Seitengänge sind häufig mit Schwungverlust verbunden; Uta Gräf achtet deshalb bei „Feeling Good“ darauf, dass sie die ersten Seitengänge zunächst mit dem Ziel „ohne viel Aufwand“ anlegt, und sich dann erst das nächste Ziel vornimmt: „Mit viel Schwung und Ausdruck“. Die Traversale lang zu ziehen und dabei leicht zuzulegen oder an Zulegen zu denken, hilft häufig, um diesem Ziel näher zu kommen.

Themen: Dressur, Ausbildungsskala, Schwung, Ausdruck, Seitengänge, Traversalen, Trab, Galopp

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

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