Notizen zur klassischen Reitkunst Teil 1: Anlongieren des jungen Pferdes



Dauer: 20:15 Minuten

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„Klassische Ausbildung heißt ja eigentlich nichts anderes, als dem Pferd Zeit zu geben, sich zu entwickeln.“ In diesem Video lernt der Zuschauer von den Erfahrungen des Ersten Oberbereiters der Spanischen Hofreitschule, Klaus Krzisch. In einem Interview mit Fachjournalist Martin Haller geht er zunächst der Vorgehensweise und Geschichte der Spanischen Hofreitschule auf den Grund.

Beim Laufenlassen in der Halle hat es sich laut Klaus Krzisch bewährt, mit drei aufeinander eingespielten Peitschenführern zu arbeiten, um dem Pferd sicher seinen Weg aufzuzeigen. Das Anlongieren des jungen Pferdes erfolgt mit dem Kappzaum, sodass die Longe keine Einwirkung auf das Gebiss hat. Beim Satteln ist es wichtig, dass der Sattel sicher auf dem Pferderücken liegt, sich das Pferd jedoch nicht eingeengt fühlt. Die Steigbügel hängen herunter, um den Youngster vorzeitig an die Schenkel des zukünftigen Reiters zu gewöhnen. 

Der Peitschenführer hält das Pferd draußen und führt es vorsichtig wieder auf die Zirkellinie, wenn es nach innen drängt. Stürmt das junge Pferd beim Antraben los oder buckelt, gilt es ruhig zu bleiben und es nicht zu bestrafen. Klaus Krzisch erklärt, wie das korrekte Durchparieren geübt wird und welche Hilfengebung notwendig ist. Das zentrale Ziel des Anlongierens ist die erste Biegung des Pferdes auf beiden Händen. Am Ende des Videos wartet mit der Demonstration der Gänge und Touren der Hohen Schule schließlich noch ein besonderes Highlight auf den Zuschauer!

Themen: Klassische Reitkunst, Oberbereiter der Spanischen Hofreitschule, Remonte, Longieren

 

Hier kommst du zu Teil 2: Notizen zur klassischen Reitkunst Teil 2: Erstes Aufsitzen & Reiten der Remonte

Klaus Krzisch

Klaus Krzisch war rund 45 Jahre an der Spanischen Hofreitschule tätig und ist ihr Erster Oberbereiter. Vor allem seine Soloauftritte mit dem Ausnahmehengst Siglavy Mantua waren legendär und reihen ihn unter die großen Reitmeister unserer Zeit ein.

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